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Donnerstag, 25. Juli 2013

Das Leben in HDR

Es ist zu heiß zum bloggen!

Spitzenwerte von 32° C wurden hier im sonst so kalten Vellmar gemessen. Es ist zu heißt zum bloggen! Das ist kaum auszuhalten, und in Bali sind es zurzeit ca. 22°, viel angenehmer!

Es ist natürlich wieder viel passiert in den letzten Wochen. 

Mein Visum ist da, ich habe bestimmt nur eine Woche gewartet. Also das muss man dem Honorarkonsulat lassen, die sind Top! Wer mich also besuchen kommen will, das Honorarkonsulat Kamerun in Essen mit Dr.- Ing. Hans Walter arbeitet echt fix und eine netter kleiner Brief für mich war auch mit dabei.
Eins ist trotzdem eher schlecht: Es gibt kein zwölfmonatiges Visum. Ich muss mich also mit dem sechsmonatigen abfinden und während meiner Zeit in Kamerun irgendwie eine Verlängerung arrangieren. Na toll und noch mehr Kosten.

Mit Laura und den jetztigen Freiwilligen in Bali stehe ich zur Zeit in Kontakt. Das Haus in Bali soll echt toll sein, die Arbeit dort noch toller und Insgesamt alles total tollig! Die Beiden schwärmen von dem Projekt und freuen sich riesig auf uns. Sie haben sich das Jahr über richtig wohlgefühlt und sich dementsprechend auch gut im Haus eingerichtet. Sie räumen gerade auf und lassen Laura und mir zusätzlich einiges zum täglichen überleben übrig. Duschgel, Decken und Tampons. Super!


Und nun zu meinem Wochenvertreib: Das Fotografieren.

Die 400D ist einsame Spitze. Durch die digitale Technik ist es doch viel einfacher beim Fotografieren zu bleiben. Man hat sofort das Resultat, kann viel mehr rumspielen und austesten, nachbearbeiten und einfach nur mal das beruhigende Klicken des hochklappenden Spiegels hören. Das war bei meiner analogen Kamera doch alles auf ein Minimum in kleinen Dosen beschränkt. Trotz des verhältnismaßig schwachen Kitobjektives gelingen mir echt gute Fotos, ein paar stelle ich hier einfach mal vor.


Da schwirrmt mal eben eine Wespe ins Bild, yeah!

ein zerfressenes Blatt, die Details!

Jede einzelne Faser der Blume ist zu sehen

Der Denker
Fotografieren ist einfach toll, das kann niemand abstreiten.
Ich schieße zwar noch immer am liebsten Portraits, die will ich hier aber nur ungern veröffentlichen. Wer Interesse hat, mehr zu sehen, der kann mir natürlich gerne schreiben ;)


Als letztes darf ich noch verkünden: 

Ich habe Tollwut!

Also den Impfung. Die Tollwutmpfung. Die nette Spritzerin vom Gesundheitsamt hat ein bisschen rumtelefoniert, da sich mich ohne diese Impfung nicht nach Kamerun lassen wollte. Taadaaa, kompletter Schutz und ich darf nun auch Hunde fotografieren, so gefällt mir das.
Da sucht man zwei Monate nach Impfungen gegen Tollwut und ganz spontan gibt es dann doch noch etwas. (Zur Info: Der Tollwutimpfstoff ist zur Zeit mehr als rar. Es sind zeitweiße einfach keine zur Verfügung und Kassepatienten dürfen dann halt mal den kürzeren ziehen wenn dann mal welche da sind...Schließlich braucht eine Person drei Impfungen an den Tagen 0, 7, 21.)

Am Montag geht es dann auf zum Ausreiseseminar in Wabern, irgendwie muss ich Dienstag aber in Kassel geimpft werden. Mal schauen!

Donnerstag, 27. Juni 2013

PR-Management

Jetzt geht der Marathon los!


Ich stecke ein bisschen zwischen den Welten, einerseits brauche ich Spenden und bin abhängig von ihnen, sie ermöglichen mir mein Jahr, sind ein Medium um die Idee "Ich in Kamerun" zu verbreiten und halten die Unterstützer fest, sich für eben dieses zu Interessieren, andererseits möchte ich doch für etwas, was ich freiwillig mache kein Geld berappen, schon gar nicht von euch. 
Das nichts kostenlos ist, das weiß ein jeder aber 1800€ sind eine Stange Geld. ;-(

Um euch trotzdem auf meine Seite zu bewegen versuche ich einfach mal darzustellen, wieso das Geld gar nicht schlecht angelegt ist:


  • Der BMZ bezahlt ca. 75% der Kosten. Ich, als Freiwilliger koste eine Menge! Ungefähr 15.000€, darunter sind:
    • Organisatorische und technische Kosten für den IB, den BMZ und CAMAAY in Form von Angestellten, Ihren Arbeitszeiten, laufenden Kosten, Papier etc. Ihr Unterstützt also die Struktur "Entwicklungshilfe" an sich
    • Die Seminarkosten und Fahrtkosten. Ich "muss" an 25 Seminartagen teilnehmen, wo wir mit ausgebildeten Personal verschiedene Themen wie Vorurteile, Moral, Ethik, oder eben schreiben eines Blogs nähergebracht bekommen
    • Meine Versicherungen in Kamerun. Ich bin dort privatversichert und habe sogar die Möglichkeit im Ernstfall eine Rückreise gestellt zu bekommen. Also  Auslandskrankenversicherung, Rücktransportversicherung, Unfallversicherung inklusive Invalidität und Haftpflichtversicherung etc. dabei
    • Mein Hin- und Rückflug
    • Meine Unterkunft und Verpflegung
    • Und ein monatliches Taschengeld
Dabei betone ich einfach nochmal: Mein Volunteer-Jahr ist ein "Lern und Bildungsjahr". Ihr unterstützt wirklich mich, und direkt mich! 
Einfach auch um nicht mit dem "Die Afrikaner brauchen euer Geld und Ihr seid böse, wenn ich nicht spendet" anzufangen. Auf diese Schiene möchte ich auch gar nicht gehen, Ihr sollt kein schlechtes Gewissen haben und könnt mich auch ohne eine Spende super unterstützen. Schreibt mir eine nette Antwort unter einem Post, schreibt mir eine e-mail mit aufmunternden Worten oder zeigt einfach nur Interesse und zeigt mir, dass Ihr das was ich mache gut findet.

Das ich nicht Untätig bin will ich Euch natürlich auch nicht vorenthalten. Dazu noch eine Liste, weil Listen einfach toll sind:

Was habe ich schon erreicht?
  • Den größten Teil der Impfungen fließt durch meinem Körper
  • Internationales Konto und Kreditkarte beantragt
  • Ein Plakat um ein bisschen aufzufallen (siehe unten)
  • Visitenkarten in Druck gegeben und selber gedruckt (siehe unten)
  • Förderkreisbriefe verfasst
  • Ein kleines Sparschweinchen gekauft
  • Termine bei verschieden Unternehmen und örtlichen Politikern verabredet
  • Und eine Menge organisatorischen Kram geregelt
Viel, viel Arbeit. Und dabei noch Zeit finden für Privates und Freizeit, schwierig!

Im Anhang noch Fotos von Plakat und Visitenkarten:

Mein Plakat

Die ersten Visitenkarten


 Ich zerbreche mir momentan noch den Kopf darüber ob und wie ich mit Fotos in Kamerun umgehen soll. Eine digitale Spiegelreflexkamera wäre super, aber wie und mit welchem Geld?

So far and best regards
Max