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Samstag, 13. Juli 2013

Reise nach Jerusalem


Musik an, Musik aus

erster Stuhl: Zurück aus Hamburg und Bremen

Der Kurztrip war echt schön, aber keinesfalls entspannend. Zwei Übernachtungen Hamburg, zwei in Bremen. Hamburg ist eine verrückte Stadt, soweit ich das als Kasselaner beurteilen kann. Caro und ich sind eine Menge, eine riesen Menge gelaufen, waren überall und doch nirgendwo, wollten alles sehen und alles machen. Und das bei 28° und knallender Sonne. Mein Dekoltee ist jetzt schön gebräunt (für die weiblichen Leser ;-) ), und Arme und Beine haben auch etwas abbekommen. Bremen war etwas entspannter, des Bruders Kind und Katz sind einfach toll und es ist echt schade, dass die größer werden sollen. Zusätzlich würde ich hiermit gerne einen erneuten Spendenaufruf starten. Die Bremer Bude ist zwar schön und gut, das Gästesofa aber ist meiner Worte nach "unschlafbar", mein Rücken Herrgott!

Also gewillte Spender richten sich bitte an mich, ich würde dann auch nach Terminvereinbarung probeliegen. (Dies ist als Scherz anzusehen!)

Musik an, Musik aus

zweiter Stuhl: Der Flug ist gebucht

Mein Flug ist schließlich gebucht! Yeah!

Wann? Leider doch am 17.08.13, aber eben erst um 22:05

Die eifrigen Leser werden sagen: "Um 22:05 fliegt doch gar keine Airline nach Kamerun." Das stimmt, ich darf einmal den halben afrikanischen Kontinent von oben sehen.



Meine Reise nach Kamerun
Geflogen wird in einem siebenstündigen Flug von Frankfurt nach Addis Ababa, der Hauptstadt von Äthiopien. Drei Stunden später darf ich dann mit den Ethiopian Airlines nach Douala hüpfen, weitere sechs Stunden Flug.

Ich kenne zwar nicht die direkte Flugroute, aber eine Internetquelle verrät mir den zurückgelegten Weg in Luftlinie:
8973,963 km

"That's quite alot!"

Musik an, Musik aus

dritter Stuhl: Veni, vidi, VISUM

Visum ist lateinisch und heißt "das Gesehene". Die lieben Nachtwächter an der Grenze wollen nämlich ein Papier sehen welches mir erlaubt mich in Kamerun mal umzusehen. Steht auf dem Papier ein "JA, Max darf sich umsehen" und die Wächter haben dies richtig gelesen verwandelt es sich automatisch von einem "videre = wird gesehen" in ein Visum, und dass nur dank Abitur und Latinum ;)
Beantragt ist der Wisch, heute habe ich per Einschreiben ein dickes Briefchen an das Honorarkonsulat in Essen geschickt. Schließlich musste ich auf die Flugbuchung warten, denn ohne Rückreise darf man auch nicht einreisen.

Musik an, Musik aus

vierter Stuhl: Ausreiseseminar

Der nächste Programmpunkt ist das Ausreiseseminar mit dem IBvap vom 29.07.2013 bis 02.08.2013 in Wabern. Dies wird das letzte Seminar vor der Ausreise sein und dort werde ich alle meine Mitfreiwilligen in Kamerun und Tansania, einschließlich die liebe Laura kennenlernen. Ich freue mich drauf, die Seminare sind immer Spitze und ein Highlight bei der Zusammenarbeit mit dem IB.

Musik an, Musik aus

fünfter Stuhl: Mein Begleiter, die 400D

Als letzten Stuhl und damit das Ende des Spiels "Reise nach Jerusalem" stelle ich euch noch meinen Begleiter mit dem "Photographischen Gedächtnis" vor, meine jetzt schon geliebte Canon EOS 400D. Gute 10,2 Megapixel und das Kitzoomobjektiv Canon EFS 18-55mm f/3.5-5.6 II. Also führe ich eine gute alte "Hobbyfotografenkamera" mit mir, welche sich durch gute Bildqualität und damals herrausragender Technik auszeichnet. Ich halte sie zwar noch nicht in den Händen, das Geld ist aber überwiesen und der nette Herr von den ebay-Kleinanzeigen steht mit mir im Kontakt. Schade nur das ich die alten FD-Objektive meiner Canon A1 nicht an die 400D anschrauben kann ;-(

Die tolle 400D


 Jetzt sind es nur noch knapp ein Monat bis zur Ausreise, langsam bibberts in mir :-P

Donnerstag, 27. Juni 2013

PR-Management

Jetzt geht der Marathon los!


Ich stecke ein bisschen zwischen den Welten, einerseits brauche ich Spenden und bin abhängig von ihnen, sie ermöglichen mir mein Jahr, sind ein Medium um die Idee "Ich in Kamerun" zu verbreiten und halten die Unterstützer fest, sich für eben dieses zu Interessieren, andererseits möchte ich doch für etwas, was ich freiwillig mache kein Geld berappen, schon gar nicht von euch. 
Das nichts kostenlos ist, das weiß ein jeder aber 1800€ sind eine Stange Geld. ;-(

Um euch trotzdem auf meine Seite zu bewegen versuche ich einfach mal darzustellen, wieso das Geld gar nicht schlecht angelegt ist:


  • Der BMZ bezahlt ca. 75% der Kosten. Ich, als Freiwilliger koste eine Menge! Ungefähr 15.000€, darunter sind:
    • Organisatorische und technische Kosten für den IB, den BMZ und CAMAAY in Form von Angestellten, Ihren Arbeitszeiten, laufenden Kosten, Papier etc. Ihr Unterstützt also die Struktur "Entwicklungshilfe" an sich
    • Die Seminarkosten und Fahrtkosten. Ich "muss" an 25 Seminartagen teilnehmen, wo wir mit ausgebildeten Personal verschiedene Themen wie Vorurteile, Moral, Ethik, oder eben schreiben eines Blogs nähergebracht bekommen
    • Meine Versicherungen in Kamerun. Ich bin dort privatversichert und habe sogar die Möglichkeit im Ernstfall eine Rückreise gestellt zu bekommen. Also  Auslandskrankenversicherung, Rücktransportversicherung, Unfallversicherung inklusive Invalidität und Haftpflichtversicherung etc. dabei
    • Mein Hin- und Rückflug
    • Meine Unterkunft und Verpflegung
    • Und ein monatliches Taschengeld
Dabei betone ich einfach nochmal: Mein Volunteer-Jahr ist ein "Lern und Bildungsjahr". Ihr unterstützt wirklich mich, und direkt mich! 
Einfach auch um nicht mit dem "Die Afrikaner brauchen euer Geld und Ihr seid böse, wenn ich nicht spendet" anzufangen. Auf diese Schiene möchte ich auch gar nicht gehen, Ihr sollt kein schlechtes Gewissen haben und könnt mich auch ohne eine Spende super unterstützen. Schreibt mir eine nette Antwort unter einem Post, schreibt mir eine e-mail mit aufmunternden Worten oder zeigt einfach nur Interesse und zeigt mir, dass Ihr das was ich mache gut findet.

Das ich nicht Untätig bin will ich Euch natürlich auch nicht vorenthalten. Dazu noch eine Liste, weil Listen einfach toll sind:

Was habe ich schon erreicht?
  • Den größten Teil der Impfungen fließt durch meinem Körper
  • Internationales Konto und Kreditkarte beantragt
  • Ein Plakat um ein bisschen aufzufallen (siehe unten)
  • Visitenkarten in Druck gegeben und selber gedruckt (siehe unten)
  • Förderkreisbriefe verfasst
  • Ein kleines Sparschweinchen gekauft
  • Termine bei verschieden Unternehmen und örtlichen Politikern verabredet
  • Und eine Menge organisatorischen Kram geregelt
Viel, viel Arbeit. Und dabei noch Zeit finden für Privates und Freizeit, schwierig!

Im Anhang noch Fotos von Plakat und Visitenkarten:

Mein Plakat

Die ersten Visitenkarten


 Ich zerbreche mir momentan noch den Kopf darüber ob und wie ich mit Fotos in Kamerun umgehen soll. Eine digitale Spiegelreflexkamera wäre super, aber wie und mit welchem Geld?

So far and best regards
Max