Posts mit dem Label Kinder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kinder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 25. Januar 2014

Heimbericht, die Zweite

Ich habe mal wieder etwas zu erzählen.

Eine lange Zeit ist vergangen, seit ich meinen letzten Heimbericht veröffentlicht habe. Also handelt der folgende Text darüber, was ich die letzten zwei Monate in Kamerun erlebt habe.


Yaoundé



Die Hauptstadt Kameruns, das politische Zentrum, Regierungssitz, 1.5 Millionen Einwohner. Erster Eindruck mit Parks, Joggern, Yoga- und Aufwärmgruppen, Statuen, Bäumen, Clubs, Einkaufszentren: absolut Positiv! (Gleich noch was zur größten Stadt Douala, welche mir etwas Angst vor Yaoundé gemacht hatte)


Wir hören regelmäßig: "Mein Bruder studiert in Yaoundé" – "Meine Familie wohnt in Yaoundé" – "Mein Onkel ist Anwalt in Yaoundé". Alle Busunternehmer werben mit der Fahrt nach Yaoundé für 5000 CFA, also sollten wir es doch auch einmal probieren und unsere Mitfreiwillige Sabine besuchen.
Abends um sieben schleppten wir uns also mit Isomatte und Schlafsack bepackt zum Busbahnhof "Vatican Express", buchten unsere Fahrt nach Yaoundé und saßen noch bis halb Zehn in einer kleinen Snackbar. Um Zehn sollte der Bus den Motor starten und uns zur Hauptstadt fahren, um elf ging es also "pünktlich" los.
Der Nachtbus: Groß, sauber, schnell, schlafen, keinen ganzen Tag verschwenden... einige Vorteile.
Nachteile: eher unsicher, doch nicht schlafen, den nächsten Tag gerädert verschlafen, man fühlt sich nach jeder langen Fahrt eklig.


Wir kamen trotzdem gut um sechs Uhr morgens an, holten uns ein Taxi und merkten schon: Yaoundé ist riesig, und teuer! Man fährt einfach Stundenlang von A nach B, weil eben alles so weit auseinanderliegt, Öffentliche gibts nur ganz wenig und jeder nimmt ein Taxi, die Straßen sind zu klein und es gibt einfach zu viel Verkehr.


Die Innenstadt ist aber ganz anders, es gibt Eisdielen, Musikläden, Supermärkte, Elektrogeschäfte. Alles total europäisch, daneben aber auch die traditionellen Märkte, die kleinen Restaurants und Shops.


Mein Ausflug nach Yaounde war geprägt durch das Hilton Hotel, das Hilton, eins der besten Hotels mit einer wundervollen Aussicht vom elften Stock. Wir wurden von einer Freundin von Sabine eingeladen zum trinken, dort gab es alle Möglichkeiten von Cocktails und Alkohol, zu Preisen, die auch im elften Stock schwebten. Für die Freundin war das aber kein Problem, sie bezahlte und drängte uns doch noch einen Mojito für 8€ zu nehmen.
Da habe ich richtig gemerkt, das die Schere zwischen Reich und Arm ganz besonders in den Großstädten enorm ist, die einen flüchten aus ihren Dörfern vom Land und suchen in der Stadt nach dem Geld und ein besseres Leben, werden dann von der Stadt vollkommen ausgenommen um Reichen mehr Reichtum zu ermöglichen.


Grüße aus dem Hilton in Yaoundé
Ich merkte diesen Unterschied, weil ich in Bali sonst mit Menschen zu tun habe, die eher wenig betucht sind, sie fragen aber nie nach Geld, sondern sind glücklich und zufrieden mit ihrer Familie, ihrem Compound und ihren Freunden, in Yaounde war ich als weißer der große Geldbeutel, viele fragten mich nach Geld, oder wollten mir unbedingt dies und das verkaufen. Und dabei gibt es Kameruner, die viel mehr Geld haben, schon ihr drittes Haus bauen lassen, ein tolles Auto fahren. Ganz besonders in Yaounde.




 



Douala – Flughafen



Am 21.12 sollte die Mama und Schwester von Laura kommen, wir fragten ein paar befreundete Freiwilligen, ob wir bei ihnen Übernachten dürften und kamen am Tag davor in Douala an, es war heiß! Douala liegt ziemlich nah am Meer, ziemlich tief und durch die große Stadt heizt sich das Gebiet verdammt auf und das bei fast 100% Luftfeuchtigkeit. Es ist wahrlich grausam immer wieder zwischen 40° draußen und 18°C innen bei Klimaanlage zu wechseln.
Um zehn Uhr trafen wir uns mit unserem Fahrer am Flughafen, später sei gefährlich und schwierig mit dem Taxi, um drei Uhr morgens sollte das Flugzeug landen, um sieben Uhr saßen wir dann endlich im Auto nach Bali, neun Stunden warten im Flughafen, super!


Lela



Ein Festival stand an: Lela ist das Neujahrsfestival Balis und regional bekannt und beliebt. Es wird das Ende eines (welcher?!) Krieges gefeiert, die eine Hälfte verkleidet sich als Soldaten, beschmieren sich mit Dreck und Musterfarbe, schießen mit traditionellen Gewehren und tanzen, die andere sieht sich in traditionellen Anzügen wieder, es wird mit Flöten und Trommeln Musik gemacht und getanzt.
Es war echt erstaunlich, man hörte ab vier Uhr Nachmittags viele viele laute Knalle, die Jugendlichen liefen mit Gewehren rum, die Kleinen bastelten sich ihre eigenen Gewehre, welche mit Streichhölzern befeuert werden, aber auch einen unglaublichen Lärm machen.
Lauras Familie war genauso beeindruckt wie ich, hunderte Menschen, alle in traditionell dresses oder Soldatenkostüm, am Palast in Bali, die Luft stank nach verbranntem Schwarzpulver und Feuer.


























Weihnachten



Unser Weihnachtsbaum mit Geschenken
Happy Christmas in advance.
Das sagen unsere Freunde uns schon am ersten Dezember, Fröhliche Weihnachten im Voraus.
Der Adventskalender
Wir Deutschen feiern Weihnachten am 24. Dezember, das wollten wir beibehalten, gerade da Lauras Familie und Lea bei uns wohnten, so kauften Laura und ich nach und nach ein paar Weihnachtssachen zusammen, es gab einen Plastikweihnachtsbaum mit Kunstschnee, Plastikchristbaumkugeln, einen selbstgemachten Adventskranz und selbstgemachte Adventskalender, auf der Straße hörte man lautdröhnend Weihnachtslieder und die 30°C tagsüber störten dann auch nicht mehr.
Am 24. waren wir zusammen noch ein kleines muslimisches Dorf namens Baba besuchen, die Dorfbewohner sind gute Freunde von Gregory und er wollte uns einfach einmal eine kleine und total nette Dorfgemeinschaft zeigen, wie idyllisch das doch war!





Baba


Das ist Gregory

Baba


 
Marie mit einem drei Tage altem Mädchen
Der Stolz einer jeden Familie, Töpfe

Grüße auch aus Baba


 Weihnachtsabend



Das Weihnachtsessen
Am Abend fanden wir uns zum kochen zusammen, jeder kochte etwas, was er gut konnte, am Ende kamen dann gefüllte Pfannkuchen zusammen. An Füllung gab es Bohnen in Weißweinsoße, karamellisierte Karotten, Basilikumpesto, eine Olivenöl-Senf Soße, Mais, Oliven gebratene Paprika, allerlei Gemüse und Käse! Nach zwei von den Köstlichkeiten war man dann auch schon satt, es sollte ja noch ein paar Geschenke geben.
Wir bauten alle Geschenke in Tetris-Manier vor dem Weihnachtsbaum auf, die Lichterkette blinkte und ich führte die mosigsche Tradition des "man-muss-schon-eine-6-würfeln-um-ein-Geschenk-zu-bekommens-!" ein.
Nach der reichlichen Bescherung (zugegeben, die letzten Geschenke waren alle für Laura) war es auch schon eins, wir gingen alle mit unseren Geschenken ins Bett, ich mit meinen neuen Masken.


Kamerunisch Weihnachten wird wie überall anders auf der Welt am 25. mit Familie und Freunden gefeiert. Gregory lud uns ein, wir sollten lecker essen und gut quatschen, seine Familie kennenlernen und Weihnachten bei ihm genießen.




Weihnachtsshopping


Frohe Weihnachten an Daniela und Valentin



Jujus in unserem Compound!



Gregory sieht sich ganz oft verantwortlich für alles, er nennt uns Son und Daughter und wir ihn Papa, er meint, solange er die Möglichkeit hat sich um uns zu kümmern, will er das auch tun und schon einige Biere gehen auf seine Rechnung, mit der Ankunft Lauras Familie sah er sich neuen Aufgaben konfrontiert und entschied kurzerhand: Es müssen Jujus für Sabine und Marie tanzen!
Den Tag beschreibe ich einfach in Bildern:

Klickt mal aufs Bild, dann seht ihr mehr Details


Unser Wasserfall



Die ganze Gruppe ist erstaunt
In Bali gibt es einen Wasserfall, das wussten wir zwar schon, waren aber noch nie dort gewesen, wir packten Schwimmsachen und Nachbarkinder ein und fuhren los, ein Traum! Im eiskalten Wasser kann geschwommen werden, die Lage ist wunderschön und auch die Jugendlichen genießen ihn. Der Wasserfall ist einfach ein Traum und wir haben uns versprochen öfters dorthin zu gehen, selbst zu Fuß brauchen wir nur ungefähr fünfzehn Minuten.

 
















Matterhorn



Wir waren wieder oben, diesmal bei etwas mehr Sonne und ein paar mehr Freunden, eine wundervolle Aussicht.



















Max war traurig, weil er sein
 Feuerzeug vergessen hatte

Liebe Grüße von oben


















La Kribienne und Bonne Année


am 31. Dezember sollte es für Marie und Sabine auch schon wieder nach zurück nach Deutschland gehen, wir nahmen früh einen Bus nach Douala, kamen spät in unserem Hotel an und wurden um drei zum Flughafen gebracht, es wurde sich kurz verabschiedet und wir wurden per Shuttle gleich zum Busbahnhof nach Kribi gefahren, um vier Uhr morgens sollte der erste Bus ja schließlich schon losfahren. Natürlich fährt so ein Bus erst, wenn er voll ist und so kamen wir dann um acht oder neun von Douala los und fuhren weiter südlich nach Kribi.
Wir machten eine Wette daraus, wer zuerst das Meer sieht, ich war natürlich der erste, der das blaue Wasser, den Strand und die vielen Palmen ausfindig machte, wir waren an Silvester am Meer, ein tolles Gefühl.
Das Hotel lag am Anfang von Kribi, hat eine wunderschöne Anlage und nette Zimmer mit Klimaanlage und, was das alles noch viel schöner macht: es liegt 200 Meter vom Strand entfernt. Was hielt uns also auf, völlig unausgeschlafen im Meer herumzutollen? Nichts!


Und Kribi ist einfach wundervoll, es ist eine normale Stadt, es gibt einen täglichen Markt, normale Bars und daneben stehen ein paar Hotels. Es ist wenig wie ein Touristenzentrum, Touristen schlafen mehr oder wenig in unmittelbarer Nähe von Bewohnern Kribis. Der Strand wird von allen genutzt, man sieht Pärchen, Jogger und Jugendliche die schwimmen, daneben uns Weiße, die genau das gleiche machen.
Einzig eins störte die Idylle, wir wurden vorgewarnt, das in Kribi oft Taschen gestohlen werden, das passierte uns auch, eine Tasche, ein Handy und eine Kette ein bisschen Geld hier und da liesen sich entwenden, Lauras Tasche wurde sogar von der Flut entwendet. Trotzdem war der Strand der Ort, unser Frühstück, Mittagessen und Abendessen wurde alles in Meeresnähe abgehalten, wollte man mal billiger Essen, gab es was auf dem Markt oder eine Kokosnuss von einer Mami.


Silvester feierten wir mit fast allen Freiwilligen an einem Hotel, es wurde getrunken, teuer gegessen und beim Überschreiten der "12" im Meer mit einem Bierchen angestoßen, danach in Handtuch und Badehose von Vorsätzen und übers alte Jahr geschwärmt.


Wir blieben bis zum 4.01. in Kribi, genossen den Strand, aßen Avocadosalat und frisches Baguette und liesen es uns einfach mal gut gehen, Ferien machen in Kamerun. Die vier Übernachtungen gingen viel zu schnell um, plötzlich saßen wir schon wieder im Bus nach Bamenda und froren eine kalte nach in Bali.
Frühstück am Strand
 

Die Lobé-Wasserfälle, eine der wenigen Wasserfälle
 auf der Welt, die direkt ins Meer Rauschen


Heimbericht Nummer Zwei, fertig.



Samstag, 19. Oktober 2013

Sieben Seiten Heimbericht

Das sollte ein langer Text werden, hoffentlich mit vielen Bildern, ich hab seit dem letzten Mal nämlich eine Menge erlebt und gemacht.

Gehen wir das Ganze einfach chronologisch durch:

Kumbo


Kumbo, Kumbo, liebes Kumbo.
Kumbo ist gut drei Stunden Fahrt von Bali entfernt, vielleicht auch vier, je nach Wetterlage. Nach Kumbo kommt man eigentlich ganz einfach, man steigt mit den Leuten aus Batibo in ein Taxi nach Hospital Roundabout in Bamenda, fährt von da zur Bank um Geld abzuheben, trifft dort einen "netten" Mann, der einem hilft ein anderes Taxi bis zur Busstation nach Kumbo zu bekommen, gurkt für 200CFA einmal quer durch die Stadt Bamenda, um dort zu erfahren, dass die Fahrt nach Kumbo für uns ca. 4500CFA pro Person kosten sollte, um dann genervt wegzugehen, in einen fremden Bus inmitten einer Kreuzung einzusteigen, in diesem wilden, spinnenverseuchten Bus noch einmal quer durch Bamenda, um dann schließlich mit einem kleinen Trinkgeld von 1000CFA (entspricht zwei 33er Export Bier) von dem Bus in ein Taxi geschleust zu werden und endlich für die ersehnten 2500CFA zu Acht in einem Auto nach Kumbo fahren zu können.
Das war dann auch die erste "Nachtfahrt" für mich, bis wir in dem Taxi saßen, die letzten acht Zeilen geschehen waren und jenes voll besetzt war, vergingen Stunden. In der Dämmerung fuhr unser "Small Driver" dann endlich los und es hieß: Zähne zusammenbeißen, die Fahrt dauert nur zweieinhalb Stunden.
Small Driver wurde unser Fahrer genannt, weil er eben ziemlich schmal und klein war, ganz zur Freude der Person, die mit ihm auf dem Fahrersitz sitzen musste.
Die Zähne wurden zusammengebissen, weil es in einem Drei-Türer-Auto zu Viert auf der hinteren Sitzbank auch mit zwei schmalen Mädchen einfach zu eng ist. Nach den dreieinhalb stündigen Fahrt taten mir jedenfalls alle Knochen und Muskeln weh, beide Füße und Arme waren eingeschlafen (ich könnte noch erzählen wie Lea saß: Eine Pobacke auf meinem Schoß, die andere musste irgendwo an der Wand des Autos halt finden, anlehnen konnte sie sich nicht, da war schon meine Schulter, etwas gemütlicher war es dann für sie, einfach abzuschalten und den Kopf auf die Kopfstütze des Fahrers abzulegen, wären da nicht die grausamen Huppel und Schlaglöcher, die einem immer wieder die Nase an der Kopfstütze und den Kopf an der Decke eindellten.) und ich hatte echt keine Lust mehr durch den Regen zu laufen und unsere Freunde zu suchen.

Da aber Nachts keine Taxis, sondern nur noch Mototaxis (in Kumbo werden sie wieder Moto genannt) fahren, es aber aus allen Löchern regnete und die Straßen in Kumbo einem die Knochen klappern lassen, ließen wir uns für weitere 5000CFA bis zum Markt fahren. Da warteten sie auch schon, Jule, Pauline, Nico und Charlott. Wir hatten es geschafft, was für ein Tag!

Zu Kumbo gibt es eigentlich dann nicht mehr viel zu sagen.
Kumbo ist schön, hat eine schöne Aussicht, zeichnet sich durch Kultur und Feste aus und auf dem Squares, dem Hauptverkehrspunkt, ist immer etwas los.

Der Kumbo-Wasserfall
Wir haben in Kumbo jedenfalls mal wieder schön den Abend ausklingen lassen, Rum und Wein getrunken und haben gequetscht wie Sardinen in wenigen Betten geschlafen. Der Samstag wurde mit einem wundervollen Frühstück mit einer traumhaften Aussicht und Sonne eingeleitet. Nach der kalten Dusche ging ich mit Pauline zu ihrer Wohnung im nicht weit entfernten Shisong, da kam das Sardinengefühl vom Vorabend wieder auf, die Wohnung ist winzig, aber irgendwie charmant.
Danach trafen wir uns alle wieder um uns gemeinsam zum nahegelegenen Wasserfall aufzumachen. Also ging es über Stock und Stein, Feld und Avocadoplantage über kleine Bäche mit einer wackelnden Holzlatte als Brücke um schließlich einen gut 20 Meter großen Wasserfall zu entdecken. Das ist wunderschön, wie man im ersten Moment durch tiefen Regenwald läuft, um im nächsten Moment inmitten einer kleinen Lichtung die feuchte Luft und das donnernde Rauschen des Wasserfalls zu bemerken.
Sorry Dustin, aber ich bin der King hier!

Dustin und ich konnten es uns natürlich nicht verkneifen und stiegen ein paar Steine hinauf, um näher am Ort des Geschehens zu sein, dabei futterten wir eine Wassermelone und hatten auch schon wieder ein paar Kinder angelockt, die sich zu uns zu setzen und einfach nur dabei sein wollten.

Unser Blick vom Frühstückstisch
Kaum zurück ging es zum Ausruhen von dem Marsch an Bier und Wein, Patience, eine gute Freundin von den Kumbo-Freiwilligen, nahm uns in eine Bar mit, wo ein guter Sänger auftreten sollte (zugegebenermaßen, er kam nicht, man vermutete er würde vielleicht auftreten).
Daheim, daheim legten wir uns dann ziemlich rasch schlafen, die Bettsituation wurde etwas aufgelockert und Sonntag ging es ja schließlich schon wieder zurück.


Der Rückweg war tausend (in Zahlen : 1000!) mal entspannter, in einem normalen Reisebus und gefühlt besseren Straßen ging es sanft nach Bamenda zurück, unterwegs konnten wir ein paar schöne Fotos schießen und kamen wieder einmal von weit oben in den Bamenda-Kessel eingefahren. Mit ein bisschen Stau wurden wir dann in Bamenda empfangen, in Bali waren wir aber in Null-komma-nichts (in Zahlen: 0,nix).
Das war das schöne Kumbo-Abenteuer.

Homesite


Schon in unserem Freiwilligenbuch von unseren Vorfreiwilligen stand: Beste Bar/Disco: Homesite mit DJ Mystical. Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen, schließlich ist Homesite direkt am Bali Center und unsere Nachbarin Ernestine hatte noch eine Cousine im Schlepptau. So ging es also mal wieder vom Regen begleitet auf ins Homesite, unsere erste kamerunische Disco. Da jeder in Bali weiß, wo das Homesite ist, hatte auch unser Okada-Fahrer keine Probleme uns dorthin zu fahren, wir wurden mit buntem flackerndem Licht und lauter Musik empfangen, und wie das in der Nähe einer Disco so ist, wurde auch hier und dort in die Büsche gepinkelt, ich fühlte mich wie zuhause. Einzig die "Kostüme" sind (für mich) ein wenig gewöhnungsbedürftig. Während in Deutschland niemals jemand mit Schlappen, weißen Socken und Shorts einen Tanzsaal auch nur anschauen würde, heißt es hier: irgendwie ist alles Style!
So kommt es dann auch, dass einige bei warmen 20° C Außentemperatur im Ruhebereich mit Wintermantel und Fellkapuze sitzen, Wintermantel muss natürlich hinterfragt werden, so etwas wie "Winter" gibt es in Kamerun nicht, wieso also nicht im Club warm anziehen?
Zu den Anziehsachen muss man noch sagen: sauber sauber! Die Discogänger putzen sich heraus, mein lieber Mann, die Schuhe glänzen, die Hosen sind sauber, die Accessoires blinken, und ich trete da ein, matschige Schuhe, matschige Hose, matschige Jacke, meine Brille voller Regen. Wie machen die das nur?
Nach einem 0,65 Liter 33er Export Bier ging es dann auf die Tanzfläche, hier wackelt ein Arsch, dort einer, eigentlich wackeln da alle, Mann sowie Frau. Und getanzt wird gerne und ausdrucksvoll, man könnte es vielleicht als Balztanz und Paarungsversuch deuten, aber es sieht insgesamt sehr gut aus und einige wollten auch „American Dance“ von mir lernen, während ein „Madman“ wie ein Flugzeug durch die Tanzfläche surrte.
Bei einigen eher ruhigen Liedern, erstarren die männlichen Tänzer, und auf einmal bewegen sich nur ihre Hüften. Das geht ordentlich in die Beine und sieht für mich doch etwas ungewohnt aus.
Ernestine wurde angetanzt wie verrückt, auch ihre Cousine konnte kaum Luft schnappen vor Männlichkeit und hier und da wollten natürlich auch ein paar mit der Weißen im Club tanzen (ihr ahnt wie auffällig unsere Hautfarbe in einem Club ist), Ernestine nahm dies meist als Antrieb, mich und Laura an sich zu reißen und mal hier und dort hauteng mit uns beiden zu tanzen. Auf die Frage „Ernestine, what should I tell my Girlfriend?“, lachte sie nur herzhaft.
Wer hätte am Ende gedacht, dass Max um halb Eins schon müde und ausgetanzt genug ist, um nach Hause zu gehen? Zugegebenermaßen war es ja aber auch schon fünf Stunden lang dunkel, das schlaucht.
Der Abend war insgesamt sehr schön, viele Lehrer waren dort, um den Teachers Day zu zelebrieren, von dem wir wiedereinmal nichts mitbekommen hatten, wir haben den netten Studenten Ramsey kennengelernt und hatten viel Spaß die halbe Nacht lang.

Matterhorn


Der Matterhorn. Er ist erklommen, der höchste Berg der Alpen. Ein kurzer Flug in die schöne Schweiz und...
Da ist Max noch größer als der "kleine" Hügel
So war die Geschichte, fast. Matterhorn wird hier ein „Hügel“ genannt, Ferdinand, unser Nachbar sagte, das wir dort eine schöne Aussicht hätten und auch den Vorfreiwilligen das Bergchen gefallen hat. Also auf, Kameras eingepackt und bei schönem Wetter losmaschiert. Ein Freund von Ferdinand, dessen Namen ich einfach nicht verstanden habe, kam gleich mit uns mit und Mensch, haben die ein Tempo drauf, mit nichts als ihren grünen Gummischlappen. Nicht weit von uns, nur 45 Minuten ist er entfernt, dann steht der doch so kleine Max auf einmal mitten auf ein paar rutschigen Steinen, links Tod, rechts Tod, unten Tod und oben ein kleines Lichtlein, wirklich ein kleines, kleines Lichtlein. Auch wenn ich ganz gerne klettern gegangen bin, so ist Höhe für mich doch nichts, nach oben schauen ja, nach unten ist aber ganz arg böse. Da ich bis jetzt aber noch nie ohne Kletterschuhe und bei Regen geklettert bin, na ihr könnt euch vorstellen, dass mein Puls mit 220 Schlägen die Minute schlug.
So gerädert sieht Max dann nach dem Aufstieg aus
Da der Aufstieg so aufregend war, konnte man die Aussicht oben angekommen aber erst richtig genießen. Max war schließlich über Bali und die ganze Savanne mit ihren Relief, Berg dort und Hügel hier, erblicken. Ein Traum, bei Sonnenschein müsste man kilometerweit schauen können.
Ich hoffe die paar Fotos machen das ein bisschen anschaulich.

Auf dem Berg aßen wir ein paar wildgewachsene Guaven, lasst die Finger davon, meine lieben Leser und Leserinnen, nur so als kleiner Tip.

Der Abstieg mit unzähligen wilden Guaven mehr, war eine schöne Rutschpartie, sich an den scharfen Gräsern festzuhalten war da noch die beste Lösung, die beiden Kinder rannten runter, ich fühlte mich mit meinen 19 Jahren alt und eingerostet.

Der Matterhorn, eine super Kurzausflug und eine unbezahlbare Aussicht!
Der Rotschopf mit Bali im Hintergrund
Da geht es ganz steil runter, dafür sieht es so harmonisch aus

Batibo


Um ehrlich zu sein, handelt es sich fast jedes Mal wenn ich von Batibo erzähle um Guzang.
Guzang ist ein kleines Dörfchen und gehört zur Subdivision Batibo, ist aber eben doch ein eigenes Dörfchen.
In Guzang findet einmal alle acht Tage einer der größten Märkte der North-West-Region statt. Menschen aus Yaoundé und Douala reisen an um hier zu verkaufen und zu kaufen. Ich empfinde den Markt als eher unangenehm, ich werde oft angesprochen und zum Kaufen „eingeladen“. Ich schlendere lieber über den Bali-Markt und kaufe dort wo es mir gefällt.

Diesmal konnten wir früh nach Guzang, noch morgens rief mich Lea an um mir zu sagen: Heute keine Schule, achja, und Montag und Dienstag auch nicht.
Sofort unseren Inspector angerufen, der uns genau das bestätigte. Warum wird uns sowas nicht früher gesagt? In fünf Tagen könnte ich bis zum Strand reisen und bin am Mittwoch wieder topfit im Unterricht.

Am Freitag fuhren wir also bei schönstem Wetter mit dem Okada die 45 Minuten nach Guzang, Laura beschwerte sich über die Fahrt auf dem Gepäckträger des Mopeds, mir gefiel die Fahrt und besonders die Aussicht total gut. Lea und Dustin warteten schon am Markt auf uns, wir kauften noch ein paar Bierchen und trotten den fünf Minuten Weg, Dustin sagt es wären fünf Minuten, in Wahrheit sind es eher 20, nach „New Town“, zu ihrem Haus. Dort warteten wir mehr oder weniger auf die Kumboianer, sieben liebe Mitfreiwillige wollten uns unbedingt besuchen kommen, Jule, Charlott, Moritz, Pauline, Nico, Julian und Martin, ein britischer Mitfreiwilliger. Mal wieder allesamt ohne Isomatten oder sonst was: Sardinenfeeling kam auf.
Der Abend war toll, es wurde Gitarre gespielt und dazu gesungen, ein paar Bierchen getrunken und geraucht, gequasselt und gequatscht. Auch ein Nachbar Lea und Dustins war kurzzeitig mit von der Partie. Gegessen wurde ein riesen Topf Reis mit Red-Groundnut-Stew, also einer roten Erdnusssoße.
Dann mal wieder Sardinenfeeling, drei Menschen in jedem Bett, vier auf dem Boden, einer auf der Couch. Da ich ja meinen Stammplatz bei Dustin im Bett habe, durfte ich diesen nun mit zwei Weiteren teilen, und ich will mich nicht beschweren, aber ich bin doch froh wenn nur Dustin und ich in diesem liegen.
Nun sollte noch Maxim aus Buea dazukommen. Und er war schon da, als ich aufwachte. Die Bettsituation lief aus dem Ruder. So entschlossen wir uns, nach der kleinen Tour durch Bamenda zu Fünft in Bali zu schlafen, das wäre kein Problem.
In Bamenda hieß es Geld abheben und Essen! Gegessen wurde in dem europäisch angehauchten Prescafe. Wir aßen Käsebrote, Thunfischsandwiches, Bruschetta, Nudelsalat und Griechischen Salat mit Olivenöl, naschten an kalorienreichen Schokokuchen und fluffigen Karottenkuchen, tranken Säfte, Smoothies und Kaffee. Dabei hauten wir gut 60€ auf den Kopf und saßen dort drei Stunden. Falls sich mal ein geschätzter Leser oder eine geschätzte Leserin nach Bamenda verirren sollte, empfehle ich das Prescafe als Zufluchtsort, ich könnte in dem Cafe leben.
In dem Cafe trafen wir gut 50 Weiße. Eine Familie machte Urlaub in Kamerun und war gerade auf der Durchreise zum Flughafen, der Sohn Benjamin bleibt wohl noch zwei weitere Wochen und wird uns am Samstag besuchen kommen, eine große Gruppe von Spaniern oder Italienern, und schließlich noch eine große Gruppe von Peacecorps-Freiwilligen aus den Vereinigten Staaten.
Da es in Kamerun schon um halb Sieben dunkel wird, gingen unsere Wege um diese Zeit auseinander, fünf nach Bali, der Rest zurück nach Guzang.
Am nächsten Tag wollten die Kumbo-Menschen auch schon wieder zurück, Regen verzerrte ein bisschen die Abreisezeit, aber sie kamen trotzdem zu einer humanen Zeit davon. Laura und ich wollten über die Public Holidays, welche wir so nebenbei mitbekommen haben, ein Muslimisches Fest wohl, in Guzang verbringen. Moritz war zu dem Zeitpunkt krank geworden und Nico blieb bei ihm, damit er nicht alleine war.

Nach Guzang zu kommen gestaltet sich sonst als eher schwierig. Besonders abends und wenn kein Markttag ist fährt eigentlich fast niemand zu dem verlassenen Plätzchen Guzang. Aber an diesem Sonntag schien das kein Problem zu sein, zwei Kameruner warteten bereits am Abfahrtsort, einer war der Lehrer der sechsten Klasse der G.S. Bali Town II, und fix wurde ein Taxi aufgefunden, welches uns direkt zum Guzang Markt brachte. Laura und ich saßen dann einmal ausnahmsweise vorne, sofort wurde gesagt, dass traditionell Männer an der Tür sitzen, da die Mitfahrer aber keine wirklich gute Argumentation lieferten blieb ich nahe dem Fahrer und Laura an der Türe sitzen, nach Guzang sollte das Taxi auch in dieser Formation fahren können.
Am Markt wurden wir auch gleich von einer netten Mami mit Pofpof und Red Beans in Empfang genommen. Für 150CFA (ungefähr 0,23€) futterten wir also noch ein paar frittierte Teigbällchen und scharfe rote Bohnen mit Soße.
Eigentlich wollten wir Pizza ohne Käse in der hauseigenen Feuerküche backen, die Vermieter von Leas und Dustins Haus kochten aber den ganzen Tag und brachten verschiedene köstliche Speisen in unglaublichen Massen zu uns, Fufu Corn mit Spinat ähnlichem Gemüse, Reis mit Red-Stew und Rindfleisch. Zum Fleisch muss man noch einiges sagen: Will man wirklich angeben, so gibt man Fleisch in die Speisen. Will man wirklich wirklich angeben, so ist es Schweinefleisch. Fleisch ist hier unglaublich teuer und auch schwierig aufzubewahren, wer also seinen Gästen eine Freude machen will, kocht mit Fleisch. Dann ist das Fleisch hier fasrig und zäh, die Rinder und Schweine werden getrieben und essen den ganzen Tag Gras. Sie sind muskulös und haben wenig Fett. So ist dann auch das Fleisch natürlicher als zuhause in Deutschland.
Das backen der Pizza wurde verschoben.

Am nächsten Tag, als es Moritz besser ging und er und Nico schon auf dem Heimweg waren, gingen wir dann alles für die Pizza einkaufen: Mehl, Tomaten, Gemüse und Chilli.
Der Teig war schnell mit Wasser, Mehl, Salz und Trockenhefe angerührt, die Tomatensoße aus frischen Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und eine klitzekleine Chilli gekocht und das Feuer mit ein paar mal pusten angefacht. Pizzableche sind in einer üblichen Feuerküche nicht vorhanden, so wurde auf einem Rost in einer Pfanne die Pizza gebacken, und sie schmeckte köstlich! Auch ohne Käse ist Pizza vollkommen essbar, durch das Selbermachen schmeckte sie wahrscheinlich dreimal so gut wie die TK-Pizza, und das rauchige Aroma des Feuers kam dann noch oben drauf.

Dann hieß es auch schon wieder Bye-Bye Guzang, das war unser langes Wochenende vom Freitag bis zum Dienstag.

Mein Hemd

Mein Hemd, ich liebe es!

Noch an diesem Dienstag fuhren wir auf direktem Wege erneut nach Bamenda, ich habe mir einen schicken Stoff gekauft und mir ein Hemd schneidern lassen. Der Stoff kostete 3600CFA, das Schneidern weitere 2000CFA. Für gute 8€ halte ich also mein eigenes und erstes Kamerunhemd in den Händen. Der Stoff ist angenehm dünn, perfekt für die Trockenzeit, trägt die Farben der kamerunischen Flagge und hat ein irres Muster, das Hemd scheint sehr gut geschneidert und sieht einfach klasse aus.
In dem Hemd fühle ich mich direkt wie ein Kameruner.

Erster Test


Und schließlich das Schlimmste am Lehrer sein: Das testen und benoten.
Der "first sequence evaluation of I.C.T." stand an. Oh mich graut es, dabei sagte ich noch in Deutschland: "Sei der Lehrer, den du immer haben wolltest", und Tests gehören einfach nicht zu meinem Traumlehrer.

In der Vorahnung, dass die meisten Kinder Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben und wir ihnen dadurch eher wenig über die Tafel oder über ausgehändigte Texte vermitteln können, das kamerunische Schulsystem aber alle sechs Wochen einen Test vorschreibt, entwickelten Laura und ich unseren ersten Test in ICT.

Das Problem ist keinesfalls, dass die Schüler dumm sind, dass sie unsere Fragen nicht verstehen oder kein Interesse an I.C.T. haben. Das Problem ist schlichtweg: wie sollst du eine schriftliche Leistungsüberprüfung machen, wenn einige Schüler nur sehr begrenzt lesen oder schreiben können?

Lesen und Schreiben wird in Kamerun in der Vorschule und in der ersten Klasse beigebracht. Besucht ein Kind nicht die Vorschule, so hat es schon einen großen Nachteil, dann kommt hinzu das das Schulsystem, so wie es mir aufgefallen ist, einfach nicht effizient ist. Die Schüler lernen viel Frontal, viel wird auswendig gelernt, so kann ein Schüler das Alphabet aufsagen und auch in der ersten Klasse schon bis 30 Zählen, wissen aber nicht wie ein Wort buchstabiert wird, oder was nach der Zahl 18 kommt.
Dann gibt es also die Kinder, die nach der ersten Klasse lesen und schreiben können, und eben diese, die die Buchstaben von der Tafel abpausen. Nun steht der Text in ihrem Buch, der Sinn bleibt ihnen aber verwahrt, wie sollen sie auch ein Wort kennen, das anders geschrieben als gesprochen wird.
So kam es das wir den Test verständlich und nachvollziehbar konstruiert haben. Die Antworten sollten einfach und nachvollziehbar sein und auch durch hören der Fragen gelöst werden konnte.
Trotzdem durften Laura und ich noch einigen Kindern beim beantworten der Fragen helfen, wir fragten sie die Aufgaben und sie sollten uns die Antwort geben, wir schrieben die Antworten hin. Wie sonst hätten sie eine schriftliche Klausur lösen können? An den Testergebnissen der anderen Fächer sieht man: Die Leser sind die besten, Nichtleser fallen gnadenlos durch.
Als letzte Aufgabe haben wir uns dann noch eine Punkteaufgabe ausgedacht, damit der Test einfach ein bisschen besser ausfällt.

Insgesamt hat mich das Testschreiben in meiner Motivation einen Lesen & Schreiben-Club zu eröffnen gestärkt. Ich denke das ist eine der sinnvollsten Projekte, die wir starten können.

Dann mal zum Test, die Fragen und darunter die Antworten:

  1. Was bedeutet I.C.T. ?
      I.C.T. bedeutet Information & Communication Technology. 3 Punkte
  2. Was ist Kommunikation?
      Kommunikation heißt Informationen zu übermitteln. 2 Punkte
  3. Benenne drei moderne I.C.T.-Geräte.
      Handy
      Computer
      Radio
      … 3 Punkte
  4. Benenne drei traditionelle I.C.T.-Geräte.
      Klingel
      Pfeife
      Trommel
      … 3 Punkte
  5. Ist der folgende Satz richtig oder falsch?
      - Informationen sind Fakten über Situationen, Personen oder einem Geschehen. Richtig
      - Mit einer Fernbedienung kannst du jemanden anrufen. Falsch
      - Eine Bank ist Technologie, weil du dich auf sie setzten kannst und nicht auf dem Boden sitzen musst. Richtig 3 Punkte
  6. Benenne drei Teile eines Computers.
      Maus
      Tastatur
      Bildschirm
      … 3 Punkte
  7. Male ein Bild eines I.C.T.-Gerätes und benenne es. 3 Punkte
    Dafür vergebe ich gerne 3 Punkte



     Insgesamt 20 Punkte

Ein von Schülern gemachter Globus! Wo
Kamerun ist haben wir schon für
euch gelöst ;) Der Hammer!
Die erste Klasse ist korrigiert, mit 15 Punkten im Durchschnitt. Dafür habe ich bei einigen Probleme das zu lesen, was sie schreiben. „Weso“ ist „whistle“, „gun“ wird als „gong“ durchgelassen und aus „technology“ wird ganz schnell „teg nologe“. Ich gebe nun absichtlich keine Fehler auf Rechtschreibfehler, die anderen Lehrer aber schon. Mittlerweile liegen hier fünf eingesammelte Haufen von Klausuren, ca. 150 Papierchen. Und das Korrigieren der eineinhalb Seiten nimmt schon einige Zeit in Anspruch, ich kann langsam nachvollziehen warum meine Deutschlehrer Zeit für die Korrektur brauchten, danke für eure Geduld.
Schade finde ich es, dass ich keinen grünen Stift zum Korrigieren gefunden habe, wie meine Mutter das immer tut, ich korrigiere leider mit dem bösen Rot wie alle bösen Lehrer oder mein Rechtschreibprogramm.

Liebste Grüße an euch Lieben!